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1140 Wien

ZUR METHODE 

Psychodrama (griech. psyche „Seele“ und drama „Handlung“) ist eine wissenschaftlich international anerkannte Psychotherapiemethode für Gruppen- und Einzeltherapie. Der Begründer Jakob Levy Moreno (1889- 1974) hat Psychodrama mit humanistischen Werten geprägt.

Die Methode basiert auf einer eigenständigen Entwicklungs- und Persönlichkeitstheorie. 

 

Das Konzept geht von einem von Geburt an kreativ handelnden Menschen aus, der in unterschiedlichsten Lebenslagen verschiedenste Rollen einnimmt (z.B. als Mutter/ Vater, Sohn, Kollegin, Partner, u. dgl). Durch einschneidende Lebensveränderungen kann es dazu kommen, dass diese Rollen nicht mehr spontan und kreativ ausgeübt werden können.

Diagnostische Messverfahren, wie die Soziometrie, unterstützen komplexe Beziehungssysteme zwischen Menschen sichtbar zu machen. 

Mit der Technik des Rollenspiels ist es möglich, Einstellungen anderer zu erfassen, zu begreifen und mit Hilfe der dadurch erworbenen Wahrnehmung eine eigene Rollenveränderung zu entwickeln.

Was ist das Ziel?

 

 

Ziel ist es eigene Handlungsmuster bewusst zu machen, wodurch diese verändert werden können. Indem Psychodrama eine äußere Bühne anbietet, um innere Zustände nach außen hin sichtbar zu machen, ist es möglich, Konfliktthemen einen Raum zu geben. Damit kann ein Perspektivenwechsel in Bezug auf festgefahrene Einstellungen erzielt werden. Neu erarbeitete Bewältigungsstrategien können somit in einem strukturierten Rahmen erprobt werden.